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Großes Modellbau-Lexikon

INHALTSVERZEICHNIS


A
» Abachi
» Akku
» Akkuweiche
» Allradantrieb
» Anstellwinkel
» Anti Blitz Stecker/Buchse
» ARF
» ARF Combo
» ARR
» ARTF (ARF)
» Aufwind
» Außenläufer
» AVC Technologie

B
» Balancer
» Balsaholz
» Bausatz
» BEC
» BID-System
» BL-Motor
» BNF
» Bremsklappen (Störklappen)
» Brushless-Motor
» Bügelfolie
» Bürstenmotor

C
» CFK
» Coming Home
» Crawler
» Crimpzange

D
» Depron
» Dogfight
» DR (Dual Rate)
» Drohne (Multicopter)
» Dual Rate

E
» Einstellwinkel
» Einstellwinkeldifferenz
» Einziehfahrwerk
» Elapor®
» Elektromotor
» Empfänger
» EPO
» Epoxy
» EPP
» EPS
» ESC
» EWD (Einstelldifferenz)
» Expo

F
» Fahrtenregler
» Fail Safe
» Fender
» Fernsteuerung
» Flybarless
» Foamies
» FPV
» FWD

G
» GFK/GRP
» Gigaflap
» Gimbal
» GPS-Modul
» Gummiseil-Hochstart
» Gyro

H
» Handsender (Fernsteuerung)
» Hangflug
» Hartschaum
» Headtracker (HT)
» Hexacopter (Multicopter)
» Höhenleitwerk
» Höhenruder
» Hotliner

I
» Impeller
» Innenläufer
» Inrunner (Innenläufer)

I
noch kein Eintrag

K
» KIT (Bausatz)
» Klappluftschraube
» Knickschutz
» Koaxialrotor
» Kohlebürste
» Kreiselsystem (Gyro)

L
» Ladegerät
» Landeklappen
» Lehrer-Schüler-Funktion
» LiPo-Akku
» Luftschraube

M
» mAh
» Maßstab
» Mode 1
» Mode 2
» Mode 3
» Mode 4
» Modellbauverein
» Modellflugplatz
» Multicopter
» Multilock

N
» NiCd-Akku
» Nick
» NiMh-Akku
» Nurflügler

O
» Octocopter (Multicopter)
» Oracover (Bügelfolie)
» Outrunner (Außenläufer)

P
» Paddelstange
» Parkflyer
» Pistolensender (Fernsteuerung)
» Pitch
» PNP
» Polyamid
» Propeller (Luftschraube)
» Propsaver
» Pultsender (Fernsteuerung)
» Pylonracing

Q
» Quadrocopter (Multicopter)
» Querruder

R
» Raketenmodell
» RC
» Regler
» Rippenbauweise
» Roll
» RTF
» RTR
» Rumpf (Flugzeug)
» Rumpf (Schiff)
» RWD

S
» SAFE-Technologie
» Scale-Modell
» Schaumwaffel (Foamies)
» Schleppkupplung
» Schubvektorsteuerung
» Schüler/Lehrer Funktion
» Schwarzpappel
» Schwerpunkt
» Schwimmer
» Seitenleitwerk
» Seitenruder
» Sekundenkleber
» Sender (Fernsteuerung)
» Servo
» Slowflyer (Parkflyer)
» SP (Schwerpunkt)
» Sperrholz
» Spinner
» Sprachausgabe
» Störklappen

T
» Taumelscheibe
» Telemetrie
» Thermiksegler
» Throttle
» Torquen
» Tragfläche
» Trainingslandegestell
» Trileron (Gigaflap)

U
» UMX

V
» Variometer
» Verbrennungsmotor
» Modellbauvereine
» V-Leitwerk
» Voll-GFK
» V-Stabi

W
» Warbird
» Winglet
» Wölbklappen

X/Y
noch kein Eintrag

Z
» Z-Foam
» Zweite-Wahl-Modell

A


Abachi

Abachi ist ein tropisches Holz aus Westafrika. Abachi ist durch seine Leichtigkeit und die druckfeste Oberfläche optimal geeignet für Tragflächen.

Akku

Akku ist die Abkürzung von "Akkumulator". Energie wird in chemischer Form gespeichert und bei Bedarf an einen Verbraucher, z.B. einen Elektromotor, als elektrische Energie wieder abgegeben. Die gängigsten Akku-Arten sind LiPo-, NimH- und NiCd-Akkus. Hier finden Sie unsere Modellbau-Akkus.

Akkuweiche

Bei der Akkuweiche handelt sich um ein Elektronikmodul, dass den quasi-parallelen Anschluss zweier Akkus für die Empfängerversorgung erlaubt. Diese Redundanz soll den fehlerfreien Betrieb der kompletten Empfangsanlage auch bei Ausfall eines Akkus sicherstellen.

Allradantrieb (4WD)

Bei Modellen mit Allradantrieben, meist mit 4WD (four wheel drive) gekennzeichnet, werden alle 4 Räder vom Motor angetrieben.

Anstellwinkel

Mit Anstellwinkel wird der Winkel zwischen Profilsehne und Anströmrichtung bezeichnet. Über den Anstellwinkel wird der Auftrieb beeinflusst.

Anti-Blitz-Stecker/-Buchse

Ein Anti-Blitz-Stecker bzw. eine Anti-Blitz-Buchse vermeidet lästige und steckerzerstörende Funkenschläge beim Anstecken eines Akkus an einen Regler. Der Funkenschlag wird durch spezielle SMD-Widerstände verhindert.

ARF

ARF steht für "almost ready to fly" und bedeutet, dass nach dem Auspacken eines Flugmodells außer einer Endmontage nicht mehr viel zu erledigen ist: Die einzelnen Baugruppen (Tragfläche, Rumpf, Leitwerk) sind bereits montiert und ggf. lackiert oder bebügelt. Einzubauen sind noch die nicht enthaltenenen Servos, Regler, Empfänger und der Motor – ARF-Modelle werden ohne Antrieb, Servos, Sender, Empfänger, Akku und Ladegerät geliefert. Also ist ein ARF-Modell im Prinzip nur das "nackte" Modell.

ARF-Combo

ARF-COMBO ist eine Bezeichnung, die wir bei Horizon Hobby verwenden. Ein solches Modell ist im Prinzip ein ARF-Modell, welches aber mit Zubehör wie z.B. Motor und Servos geliefert wird. Das Zubehör muß noch eingebaut werden. ARF-COMBO-Modelle werden ohne Fernsteuerung, Empfänger, Ladegerät und meist auch ohne Akkus geliefert: Ein ARF-Modell ist also ein "nacktes" Modell, dem ausgewähltes Zubehör beiliegt.

ARR

ARR steht für "almost ready to run" und bedeutet, dass nach dem Auspacken eines RC Cars außer einer Endmontage nicht mehr viel zu erledigen ist. Die einzelnen Baugruppen sind bereits montiert und ggf. lackiert. Einzubauen sind noch die nicht enthaltenenen Regler, Empfänger und der Motor. ARR-Modelle werden ohne Antrieb, Sender, Empfänger, Akku und Ladegerät geliefert: Also ist ein ARR-Modell im Prinzip nur das "nackte" Modell.

Aufwind

Aufwind ist die aufsteigende Luft in unserer Atmosphäre. Durch den Auftrieb seiner Flügel gleitet ein Segelmodellflugzeug immer nach vorne und unten. Durchfliegt das Flugzeug jedoch Aufwind, wird ein Teil des Sinkens, je nach Stärke des Aufwindes, kompensiert - oder das Flugzeug beginnt zu steigen. Schafft man es, das Segelflugzeug in diesem Aufwindfeld zu halten, gewinnt man an Höhe. Selbstverständlich sind auch Motorflugzeuge den Aufwinden ausgesetzt, dort nennt man sie aber i.d.R. Turbulenz, da sie zu einem unruhigen Flug führen.

Außenläufer

An der sich drehenden Motorglocke eines Außenläufers (engl.: Outrunner) sind die Permanentmagnete befestigt. Die Motorglocke (Rotor) ist an der Achse befestigt und dreht sich außen um die Wicklungen auf dem geslottenen Eisenkern (Stator) im Inneren. Dieser sitzt auf einem Statorträger, an dem der Motor beim Einbau befestigt wird. Da sich somit ein großer Teil der äußeren Oberfläche des Motors dreht, benötigt dieser Motor einen seitlichen Spalt beim Einbau oder wird komplett außen montiert. Hier finden Sie Außenläufers.

AVC-Technologie


AVC steht für "Active Vehicle Control". Die AVC-Technologie ist ein elektronisches Assistenzsystem von Horizon Hobby, welches in ferngesteuerten Autos Verwendung findet. Ähnlich wie das ESP im "großen Auto" sorgt das System automatisch dafür, dass das Fahrzeug nicht ins unkontrollierte Schleudern gerät. AVC korrigiert den Lenkeinschlag bis zu 180 Mal pro Sekunde, um sicher zu stellen, dass das Auto dorthin fährt, wo es hinfahren soll. Sowohl der Schutz vor unkontolliertem Ausbrechen des Fahrzeuges als auch die Richtungskorrektur können in Ihrer Intensität von 0-100% stufenlos über die Fernsteuerung geregelt werden.

Lesen den ausführlichen Artikel über die AVC-Technologie.

B


Balancer

Der Balancer ist ein Ausgleichsregler für mehrzellige LiPo-Akkus. Da LiPos sehr empfindlich gegenüber zu hoher Entladung und Überladung sind überprüft der Balancer permanent die Spannung der einzelnen Zellen um eine gleichmäßige Aufladung der einzelnen Zellen zu gewährleisten. Hier finden Sie unsere Balancer.

Balsaholz

Balsaholz ist eine extrem leichte Holzart. Aufgrund des geringen Gewichts findet es in allen Modellbaubereichen Anwendung, primär natürlich im Flugmodellbau. Das Balsaholz wird in Form von Brettern mit unterschiedlicher Dicke von 0,5 mm aufwärts gefertigt. Da Balsaholz sehr leicht ist, lässt es sich sogar mit einem Messer schneiden.

Bausatz

Steht die Bezeichnung "Bausatz" oder "KIT" hinter einem Modell, bedeutet das, dass es sich um ein Modell handelt, welches nur aus unmontierten Einzelteilen besteht und komplett selbst gebaut werden muss. In der Regel sind keine elektronischen Komponenten (Motor, Regler, Servos, Fernsteuerung, ...) im Lieferumfang enthalten.

BEC

BEC steht für "Battery Eliminator Circuit". Ein BEC ist eine elektronische Spannungsregelung und ersetzt eine zweite Batterie. Ziel ist es, die Stromversorgung des Antriebes und der Steuerung mit einer einzigen Stromquelle sicherzustellen. Moderne Fahrtregler (engl. Electronic Speed Control, abgekürzt ESC) haben oft eine BEC integriert. Der BEC wandelt die Eingangsspannung (fast gleich der Spannung der/des Motorenausgänge/Motorenausganges (oft 7-24 V)) auf 5 V. Diese Spannung ist zum Betrieb der Elektronik (z.B. Empfänger und Servos) notwendig. Die Ausgangsspannung kann fest oder einstellbar sein.

BID-System

Das BID(Batterie Identifikations)-System von Robbe bietet eine sichere und einfache Bedienung sowie die automatische Speicherung der wichtigsten Akkudaten. Der BID-Chip oder der BID-Key wird mit dem Ladegerät verbunden. Jedem Akku wird ein BID-Chip zugeordnet, welcher alle relevanten Daten zum optimalen Laden/Entladen des Akkus speichert. Zum Laden bzw. Entladen werden der BID-Chip und der Akku mit einem BID-Ladegerät verbunden. Das BID-System gibt dem Lader die Parameter vor. Kein lästiges Suchen der Einstell-Parameter im Menü, maximaler Schutz vor Fehlbedienung und Speicherung der relevanten Akkudaten im BID-Chip sind die besonderen Vorteile des BID-Systems.

BNF

BNF steht für "bind and fly". Steht die Bezeichnung BNF hinter einem Modell, bedeutet das, dass es sich um ein komplett fahrfertiges Modell inklusive eines Spektrum-Empfängers handelt. Elektronik, Motor, Regler, Servos und der Empfänger sind bereits eingebaut. Zum Betrieb des Modells wird lediglich eine geeignete DSM2- oder DSMX-Fernsteuerung benötigt. Diese Bezeichnung wird nur von Horizon Hobby verwendet.

Brushless-Motor

"BL" bzw. "Brushless" bedeutet bürstenlos. Herkömmliche Bürsten-Elektromotoren arbeiten mit Schleifkontakten. Bei den Brushless-Motoren wird die Arbeit auf den Regler verlagert. Somit ist der BL-Motor ein verschleißfreier, leichterer und leistungstärkerer Elektro-Motor, der auch einen besseren Wirkungsgrad hat. Hier finden Sie Brushless-Motoren.

Bügelfolie

Bügelfolie oder Bespannfolie ist eine aus Kunststoff (meist aus Polyester) gefertigte Folie, die mit einem Bügeleisen auf einem geeigneten Untergrund aufgebracht wird. Bügelfolie wird von verschieden Herstellern in diversen Farben und Mustern angeboten. Sie wird meist zur Bespannung von Flugmodellen benutzt. Der meistverbreitete Hersteller von Bügelfolie ist Oracover. Hier finden Sie ORACOVER-Folien.

Bürstenmotor

Der Gleichstrom- oder auch Bürstenmotor wird vor allem im low-price-Segment verwendet. In der einfachsten Form haben diese Motoren "Einwegmotoren" ein gepresstes Gehäuse, qualitativ bessere Ausführungen verfügen über Kugellager und auswechselbare Kohlen.

C


CFK

CFK steht für "Carbonfaser verstärkter Kunststoff". Ein Werkstoff mit hoher Zug-, Biege- und Druckfestigkeit und sehr hoher Steifigkeit, v.a. bezogen auf sein Gewicht.

Coming Home

"Coming-Home" (engl. "heim kommen") bezeichnet eine Funktion, mit der ein Modell auf Knopfdruck automatisch zurück zum Sender fliegt

Crawler

Crawler sind RC-Offroad-Fahrzeuge, die speziell für besonders unwegsames Gelände entwickelt werden. Hier finden Sie die Crawler.

Crimpzange

Das Crimpen ist ein Fügeverfahren, bei dem 2 Komponenten durch plastische Verformung miteinander verbunden werden. Eine Crimpverbindung ist nur bedingt lösbar und kann nur mit geeignetem Werkzeug erneuert werden. Hier finden Sie Crimptechnik.

D


Depron

Depron ist ein Hartschaum der in den 3mm und 6mm Breite vertrieben wird. Er wird vor allem in der Shockflyer-Szene und beim Leitwerksbau eingesetzt.

Dogfight

Dogfight bezeichnet einen wettkampfartigen Luftkampf. Als Angreifer versucht man stets hinter seinen Gegner zu kommen, der Gegner hingegen versucht, mit Kunstflugfiguren oder engen Kurvenradien den Angreifer abzuschütteln.

Dual Rate

"Dual Rate" oder "DR" ist eine Funktion der Servokontrolle von Computersendern: Über einen Umschalter lassen sich dem Knüppelausschlag von 100% zwei unterschiedliche Maximalausschläge des zugehörigen Servos zuordnen.

E


Einstellwinkel

Der Einstellwinkel bei Flugmodellen ist der Winkel zwischen der Längsachse des Tragflügelprofils und der Längsachse des Flugzeugrumpfs, der Einstellwinkel ist in der Regel nicht veränderbar. Der Begriff "Einstellwinkel" wird auch für den Winkel zwischen Höhenleitwerk und Rumpflängsachse verwendet.

Einstellwinkeldifferenz

Die Einstellwinkeldifferenz, kurz EWD, setzt sich zusammen aus dem Einstellwinkel für die Tragflächen und dem Einstellwinkel für das Höhenleitwerk. Diese bewegt sich bei Modellfliegern in der Regel bei 1 bis 3 Grad. Der Winkel wird bemessen zwischen der Profilsehne der Tragfläche zur gedachten Rumpflängsachse und des Höhenleitwerks zu derselben.

Einziehfahrwerk

Bei einem Einziehfahrwerk wird das Fahrwerk in die Tragflächen oder in den Flugzeugrumpf eingefahren. Durch das Einziehen des Fahrwerks wird der aerodynamische Widerstand des Flugmodelles um bis zu 25% verringert. Hier finden Sie unsere Einziehfahrwerke.

Elapor®

Elapor® ist ein aus kleinen Kugeln expandierter Hartschaum, der zäher als Styropor ist. Elapor® ist resistent gegen die meisten Kleber und Lacke, es lässt sich gut mit Sekundenkleber, Heißkleber oder PU-Leim kleben. Elapor® ist ein geschützter Markenname der Firma Multiplex.

Elektromotor

Als Elektromotor bezeichnet man einen elektromechanischen Wandler, der elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt. In Elektromotoren wird die Kraft, die von einem Magnetfeld auf die stromdurchflossenen Leiter einer Spule ausgeübt wird, in Bewegung umgesetzt. Im Modellbau unterscheidet man in Außenläufer und Innenläufer. Hier finden Sie Elektromotoren.

Empfänger

Der Empfänger ist das ausführende Element des Senders und befindet sich innerhalb des Modells. Der Empfänger ist dafür zuständig, Steuerbefehle vom Sender zu empfangen und an die Servos und andere verbaute Komponenten weiterzugeben. Hier finden Sie unsere RC Empfänger.

EPO

EPO ist die Abkürzung für expandiertes PolyOlefin. Da der Begriff Elapor® ein geschützter Begriff der Firma Multiplex ist, hat sich bei Modellen aus ähnlichen Materialien der Begriff EPO eingebürgert. Geklebt werden kann EPO z.B. mit Sekundenkleber, Epoxydharz oder PU.

Epoxy

Epoxydharz ist ein duroplastischer Kunststoff. Er wird aus zwei Komponenten – Harz und Härter – angemischt, diese reagieren miteinander und der Werkstoff härtet aus. Epoxidharz ist nicht wieder zu verflüssigen oder aufzulösen. Hier finden Sie Epoxy.

EPP

EPP ist die Abkürzung für "expandiertes Polypropylen". EPP ist ein beliebtes Material zur Herstellung von Einsteigermodellen, da es sehr robust und mit Sekundenkleber reparierbar ist. EPP wird gerne auch im Wasserflug eingesetzt.

EPS

EPS ist die Abkürzung für expandiertes Polystyrol (Styropor), im Modellbau wird es vor allem in Flügeln mit Sandwichbauweise eingesetzt – auch unbeplankt für einfache, leichte, oft semiscale Flugmodelle.

Expo

Expo (Kurzform für Exponential) beeinflußt die Kopplung von Servoweg und Knüppelausschlag und damit die Steuercharakteristik eines Modells. Es ist ein Funktionsmerkmal von Computersendern.

F


Fail Safe

Ein Fail-Safe-Modul stellt eine Baugruppe dar, die bei unzuverlässigen Signalen des Empfängers – ausgelöst durch schwachen Funkempfang oder unzureichende Batterieleistung – eine bestimmte Aktion im Modell ausführt: zum Beispiel die Bremsanlage betätigt. Die Aktion im Fail-Safe-Fall kann meist eingestellt werden, dies soll verhindern, dass das Modell sich unkontrolliert weiter bewegt.

Fender

Ein Fender ist ein Schutzkörper, der Beschädigungen am Rumpf oder der Außenhaut eines Modellbootes bei Zusammenstößen mit anderen Schiffen, Stegen oder anderen Gegenständen verhindern soll. Der Fender wird so am Schiff positioniert, dass er als Stoßdämpfer fungiert.

Fernsteuerung

Die Fernsteuerung bzw. der Sender ist ein Gerät, mit dem der Pilot sein Modell steuert. Es gibt Handsender, Pistolensender (primär für RC-Cars und RC-Boote) und Pultsender (werden mit einem Schulter- oder Nackengurt umgehängt). Hier finden Sie unsere Fernsteuerungen.

Flybarless

Flybarless bedeutet "Flugstangenlos" oder "Paddelstangenlos". Flybarless kommt aus dem Bereich RC Helikopter und bedeutet, dass der Rotorkopf ohne eine zusätzliche Paddelstange und der damit verbundenen Anlenkungen verbaut ist. Dadurch braucht der Modellhubschrauber weniger Energie, was bedeutet, dass sich dadurch auch die Flugzeit verlängert.

Foamies

Foamies sind komplett oder teilweise aus Kunststoff-Hartschaum gefertigte Flugmodelle. Sie werden mal liebevoll, mal verächtlich als Schaumwaffel bezeichnet.

FPV

FPV ist die Abkürzung für "First Person View". Bei FPV ist das Modell ist mit einer Kamera ausgestattet, die die Bilder über eine drahtlose Verbindung an eine Videobrille oder einen Monitor sendet. Somit kann der Pilot das Modell aus Sicht der Kamera steuern und Entfernungen anpeilen, die mit dem "bloßen Auge" nicht kontrollierbar erreichbar wären. Mit einem Headtracker Modul kann das Pilotengefühl noch realistischer werden, da mit einem solchen Modul die Kamerabewegung mit den Kopfbewegungen des Piloten synchronisiert werden. Hier finden Sie unsere FPV-Elektronik, die FPV-Modelle finden Sie in den entsprechenden Kategorien.

FWD

FWD bedeutet "Front Wheel Drive" und bezeichnet den Frontantrieb eines RC-Fahrzeugs.

G


GFK/GRP

GFK steht für glasfaserverstärkter Kunststoff (engl. GRP = glass-fibre reinforced plastic). Auf Grund des geringen Gewichts bei hoher Stabilität wird GFK häufig im Modellbau eingesetzt.

Gigaflap

Gigaflap oder Trileron bezeichnet ein dreieckiges oder trapezförmiges Ruder im Anschluss an das Hauptruder. Damit soll der abrupte Sprung eines ausgelenkten Ruders auf das benachbarte Profil vermieden oder gemildert werden. Gigaflaps werden an Wölbklappen und Höhenruder eingesetzt.

Gimbal

Ein Gimbal ist ein Mechanismus in einer Kamerahalterung, der dafür sorgt, dass die Kamera unter dem Modell immer gerade bleibt und kaum wackelt.

GPS-Modul

Die Abkürzung GPS steht für Global Positioning System. Ein solches System dient ganz allgemein der satellitengestützten Positionsbestimmung. Mit einem GPS-Modul kann ein modell überall geortet werden. Unsere GPS-Module finden Sie unter Telemetrie-Systeme.

Gummiseil-Hochstart

Der Gummiseil-Hochstart ist eine Methode um ein Segelflugmodell mittels eines Seils auf Höhe zu "schiessen". Diese Methode eignet sich besonders für kleinere Segler mit 2-3m Spannweite.

Gyro

Der Gyro, auch Kreisel genannt, gleicht das Drehmoment aus und stabilisiert somit das Flugmodell. Hier finden Sie unsere Kreisel/Gyros.

H


Hangflug

Hangflug bezeichnet das antriebslose Fliegen bei Wind an der Luvseite (windzugewandte Seite) einens abschüssigen Geländes. Das Flugmodell kann direkt aus der Hand in die aufsteigende Luftmasse gestartet und in der Luft gehalten werden.

Hartschaum

Es gibt unterschiedliche Sorten von Hartschaum. Die gängigsten EPP, EPS, EPO, Elapor, Depron und Z-Foam finden Sie auch hier im Lexikon.

Headtracker (HT)

Ein Headtracker ermöglicht das Führen einer Kamera im Modell mittels Neigeservo und Schwenkservo. Am Kopf des Piloten wird ein HT-Modul befestigt, das die Bewegungen des Kopfes registriert und an das Flugmodell weitergibt, so dass sich die Kamera im Modell synchron zur Kopfbewegung bewegt. Das Pilotengefühl wird durch Headtracking noch realistischer. Diese Technik macht natürlich nur mit einer Videobrille Sinn. Kameras, Brillen, Monitore & Zubehör finden Sie unter FPV-Elektronik.

Höhenleitwerk

Höhenleitwerk nennt man den horizontalen Hilfsflügel, der zusammen mit passender Schwerpunktlage und Einstellwinkeldifferenz für Längsstabilität sorgt.

Höhenruder

Das Höhenruder ist eine bewegliche horizontale Fläche am Heckleitwerk und dient zur Drehung um die Querachse eine Flugmodells. Es steuert das Modell nach oben und unten.

Hotliner

Hotliner entstanden, als man in den 90er Jahren Elektrosegler immer stärker motorisierte. Das führte zu sehr schnellen, wendigen Modellen mit der Grundauslegung eines Seglers. Hier finden Sie unsere Hotliner.

I


Impeller

Impeller sind ummantelte Propeller. Bei gleichem Durchmesser kann ein Impeller deutlich mehr Schub erzeugen als ein freilaufender Propeller. Entsprechend werden Impeller bei reduzierten Platzverhältnissen eingesetzt. Die entstehende Geräuschkulisse ist turbinenähnlich. Oft werden Impeller durch brushless Innenläufer angetrieben. Hier finden Sie unsere Impeller.

Innenläufer

Bei einem Innenläufer (engl.: Inrunner) liegen die Wicklungen außen (im Motorgehäuse), auf der Achse sind die Permanentmagnete befestigt und drehen sich im Wechselfeld der Wicklungen. Die sogenannten slotless Motoren sind immer Innenläufer. Innenläufer werden in der Regel schmaler gebaut als Außenläufer, drehen schneller und haben weniger Drehmoment. Die Polzahl ist bei Innenläufern immer gering. Innenläufer haben im Normalfall nur zwei Pole. Die schmale Bauform, in Verbindung mit angeflanschten Planetengetrieben, macht den Einsatz in schmal zulaufenden Seglerrümpfen einfach. Hier finden Sie unsere Innenläufer.

J


noch kein Eintrag

K


Knickschutz

Ein Knickschutz wird dort benötigt, wo z.B. Schläuche oder Kabel durch mechanische Gegebenheiten der Gefahr des Abknickens und damit einer Beschädigung ausgesetzt sind. Das können z.B. Wand- oder Gehäusedurchführungen sein. Ein weiteres Beispiel sind an Stecker oder Buchsen angelötete Kabel, die gerne im Bereich der Verbindungsstellen abknicken, da dort durch den Lötvorgang die Flexibilität des Kabels verlorengegangen ist.

Koaxialrotor

Bei einem Helikopter mit Koaxialrotor sind 2 Hauptrotoren montiert, die sich gegenläufig drehen. Dadurch heben sich die entsprechenden Drehmomente der Hauptrotoren gegenseitig auf, was einen Heckrotor überflüssig macht. Aufgrund der gutmütigen Flugeigenschaften eigenen sich Hubschrauber mit Koaxialrotor besonders für Einsteiger.

Kohlebürste

Eine Kohlebürste ist ein Gleitkontakt in Motoren und stellt den elektrischen Kontakt zum Kollektor oder zu den Schleifringen des rotierenden Teiles des Rotors oder des Läufers her.

L


Ladegerät

Ein Modellbau-Ladegerät ist primär dafür gedacht Hochleistungsakkus aufzuladen und zu überwachen. Hier finden Sie unsere Ladegeräte.

Landeklappen

Landeklappen gehören, wie auch Störklappen zu den sog. Landehilfen. Sie dienen bei einem Modellflugzeug zum Anpassen der Flugeingenschaften zur Landung. Landeklappen erhöhen den Auftrieb und damit auch den Widerrstand. Störklappen verringen den Auftrieb und erhöhen den Widerstand.

Lehrer-Schüler-Funktion

Die Lehrer-/Schüler-Funktion (kurz L/S) ist eine Fernsteuerungsfunktion. Dabei werden 2 Fernsteuerungen per Kabel oder über Funk gekoppelt. Hierbei können verschiedene Funktionen vom "Lehrer-Sender" auf den "Schüler-Sender" übergeben werden. Im Normalfall werden die ersten 4 Kanäle zur Steuerung des Modells übergeben, um den Schüler das Modell steuern zu lassen, im Notfall aber eingreifen zu können. Es kann aber auch jeder andere Kanal und jede andere Funktion übergeben werden. Dies kann z.B. auch die Steuerung einer Kamera und der Kamerahalterung sein, damit sich der Pilot auf´s steuern konzentrieren kann, während der Schülersender Fotos und Videos schießen kann.

LiPo-Akku

LiPo steht für Lithium-Polymer. Ein LiPo-Akku ist ein wiederaufladbarer Energiespeicher und eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkus. LiPo-Akkus verfügen über eine sehr viel höhere Energiedichte als bespielsweise ein NiMh-Akku. Aus diesem Grund werden Sie immer öfter in Verbindung mit leistungsstarken Brushless-Elektromotoren eingesetzt. Hier finden Sie unsere LiPos.

Luftschraube

Eine Luftschraube (auch Propeller oder Prop genannt) sitzt auf der Welle des Motors eines Modellflugzeugs und wandelt die Wellenleistung in Schub um. Luftschrauben können starr oder verstellbar sein. Sie verfügen in der Regel über zwei oder mehr Blätter, welche mit einem Profil versehen sind. Luftschrauben können vor dem Triebwerk (ziehende Luftschraube, Zugpropeller) oder dahinter (drückende Luftschraube, Druckpropeller) angeordnet sein. Als Werkstoffe werden Holz, Kunststoffe oder Metalle verwendet. Hier finden Sie unsere Luftschrauben.

M


mAh

mAh ist die Abkürzung von Milliamperstunden. Durch die Angabe des mAh-Wertes kann man die Leistung eines Akkus erkennen.

Maßstab

Im Modellbau bezeichnet der Maßstab die Größe, die das Modell im Verhälnis zum Original hat.

Mode 1

Der Mode ist die Bezeichnung dafür, wie die Knüppel einer Fernsteuerung belegt sind. Mode 1: Gas - rechts / Quer - rechts / Höhe - links / Seite - links.

Mode 2

Der Mode ist die Bezeichnung dafür, wie die Knüppel einer Fernsteuerung belegt sind. Mode 2: Gas - links / Quer - links / Höhe - rechts / Seite - rechts.

Mode 3

Der Mode ist die Bezeichnung dafür, wie die Knüppel einer Fernsteuerung belegt sind. Mode 3: Gas - rechts / Quer - links / Höhe - links / Seite - rechts.

Mode 4

Der Mode ist die Bezeichnung dafür, wie die Knüppel einer Fernsteuerung belegt sind. Mode 4: Gas - links / Quer - rechts / Höhe - rechts / Seite - links.

Modellbauverein

Modellbauvereine bieten ihren Mitgliedern die Gelegenheit gemeinsam ihrem ansprochsvollen Hobby nachzugehen. Meist verfügen die Vereine und Verbände über ein geeignetes Gelände, um die jeweiligen Modelle zu bewegen. Deben der Betreung der Mitglieder werden auch Veranstaltungen, wie z.B. Flugtage, und Wettkämpfe organisiert. Hier finden Sie Modellbauverbände.

Modellflugplatz

Ein Modellflugplatz ist ein Start- und Landeplatz speziell für Modellluftfahrzeuge. Dort können Piloten, die dem Modellbauverein des entsprechenden Flugplatzes angehören, oder Gastpiloten mit einer gültigen Versicherung ihre Flugmodelle betreiben. Hier finden Sie Modellflugplätze in Ihrer Umgebung.

Multicopter

Quadrocopter (auch Quadcopter und Quadflyer genannt), Hexacopter und Octocopter bezeichenen eine Sonderform von Hubschraubern, genannt Multicopter. Bei einem Quadcopter befinden sich 4 Rotoren in einer Ebene, die alle senkrecht nach unten wirken. Bei einem Hexacopter sind es 6 und bei einem Octocopter sind es 8 Rotoren. Hier finden Sie unsere Multicopter.

Multilock

MULTIlock ist ein Flächenverriegelungssystem von Multiplex. Multilock ermöglicht ein schnelles und problemloses Montieren und bietet einen sicheren Halt während des Betriebes. Es ist geeignet für alle Modellgrößen.

N


NiCd-Akku

NiCd ist die Abkürzung für Nickel-Cadium.

Nick

Bei Nick handelt es sich um eine Steuerfunktion bei einem Modellhubschrauber. Der Heli führ dabei eine Rotationsbewegung um seine Querachse aus. Dies kann man mit einem Kopf nicken vergleichen. Nick ziehen bedeutet, dass der Heli nach hinten kippt und somit die Nase nach oben zieht. Nick geben bedeutet, dass der Heli noch vorne kippt und somit die Nase noch unten geht.

NiMh-Akku

NiMh ist die Abkürzung für Nickel-Metallhydrid-Akkumulator. Die Leistung eines NiMh-Akkus nimmt mit der Ladung ab, was der große Nachteil gegenüber eines LiPo-Akkus ist. Hier finden Sie unsere NiMH Akkus.

Nurflügler

Ein Nurflügler, auch Nurflügelflugzeug oder Nurflügel genannt, ist ein Flugzeug ohne seperates Höhenleitwerk, bei dem es keine Differenzierung zwischen Tragflächen und Rumpf gibt.

P


Paddelstange

Paddel sind sogenannte Hilfsrotorblätter bei Modellhubschraubern und verbinden. Diese sorgen für die Steuerfunktionen Roll und Nick. Die Paddelstange verbindet die beiden Paddel.

Parkflyer

Als Park- oder auch Slowflyer bezeichnet man kleine, leichte, ferngesteuerte Flugmodelle, die so langsam fliegen, dass man sie auf kleinem Raum fliegen kann, z.B. im Park, auf einer kleinen Wiese oder einem Fußballplatz. Hier finden Sie unsere Parkflyer.

Pitch

Bei Pitch handelt es sich um eine Steuerfunktion bei einem RC-Heli mit dem die Flughöhe reguliert werden kann. „Pitch geben“ bedeutet dass die Flughöhe des Modellhubschraubers erhöht wird. Spricht man dagegen von „Pitch nehmen“ verringert man die Flughöhe des Helikopters.

PNP

PNP steht für "plug and play". Steht die Bezeichnung PNP hinter einem Modell bedeutet das, dass es sich um ein komplett fahr- oder flugfertiges Modell handelt. Elektronik, Motor, Regler und Servos sind bereits eingebaut. Zum Betrieb wird lediglich eine Fernsteuerung und ein Empfänger, meist auch ein Akku und ein Ladegerät benötigt. Von Staufenbiel hergestellte Segelflugmodelle mit der Bezeichnung PNP werden in der Regel aber ohne Regler geliefert.

Polyamid

Polyamid (PA) ist einer der klassischen technischen Thermoplaste. Bekannt unter den Markennamen Nylon, Perlon, und vielen anderen -lon. Im Modellbau wird es verwendet in industriell hergestellten Formteilen: Ruderhörner, Propeller, Servoarme, Motorträger, Radfelgen ...

Propsaver

Ein Propsaver hat im Prinzip die gleiche Aufgabe wie ein Spinner - wie der Name schon sagt, die Luftschraube fest und sicher am Motor zu halten. Die Luftschraube wird einfach mit einem Gummi am Propsaver und dieser am Motor fixiert.

Pylonracing

Pylonracing ist eine Sparte des Flugmodellsports, bei der Modelle eine vorgegebene Anzahl von Runden um einen durch sogenannte Pylone abgesteckten Dreieckskurs in möglichst kurzer Zeit fliegen müssen.

Q


Querruder

Querruder, im Allgemeinen Klappen an den Tragflächen-Hinterkanten, können gleichzeitig oder entgegengesetzt bewegt werden. Sie sorgen bei fast allen Flugmodellen für die Flugsteuerung oder Rollbewegungen um die Längsachse.

R


Raketenmodell

Eine Modellrakete wird mit Hilfe eines Raketenantriebes angetrieben. Als Antrieb kommen, da die Herstellung eigener Treibstoffmischungen gefährlich und meistens auch verboten ist, nur industriell gefertigte Treibsätze, größtenteils aus Schwarzpulver hergestellt, zum Einsatz.

RC

RC ist die Abkürzung für "radio controlled" und bezeichnet im Modellbau ferngesteuerte Fahr- und Flugzeuge.

Regler

Der Regler wird auch häufig mit ESC (electronic speed control) abgekürzt. Der Regler stellt die Drehzahl und die Geschwindigkeit eines Elektromotors ein. Der Regler erhält seine Befehle vom Empfänger bzw. vom Sender. Hier finden Sie unsere Regler/ESC.

Rippenbauweise

Rippenbauweise ist die traditionelle Art des Tragflächenbaus mit viel eingebauter Luft. Man kann Unterscheiden in: offene Rippenbauweise (Skelettbauweise ohne Beplankung der Nase oder mit Beplankung nur auf der Oberseite), offene geodätische Bauweise (unbeplankt mit diagonalen, sich überkreuzenden Rippen), halboffene Rippenbauweise (Nasenbereich beidseitig als Torsionsnase (D-Box) beplankt und geschlossene Rippenbauweise (das Grundgerüst ist vollständig beplankt).

Roll

Roll bezeichnet die Steuerbewegung eines Hubschraubers um die Längsachse. Roll links bedeutet, dass der Heli nach links kippt, Roll rechts bedeutet, dass er nach rechts kippt.

RTF

RTF steht für "ready to fly". Steht die Bezeichnung RTF hinter einem Modell bedeutet das, dass es sich um ein komplett flugfertiges Modell inklusive einer Fernsteuerung handelt. Elektronik, Motor, Regler Servos und Empfänger sind bereits eingebaut. Meist sind auch Akku und Ladegerät im Lieferumfang enthalten.

RTR

RTR steht für "ready to run". Steht die Bezeichnung RTR hinter einem Modell bedeutet das, dass es sich um ein komplett fahrfertiges Modell inklusive einer Fernsteuerung handelt. Elektronik, Motor, Regler Servos und Empfänger sind bereits eingebaut. Meist sind auch Akku und Ladegerät im Lieferumfang enthalten.

Rumpf (Flugzeug)

Der Flugzeugrumpf ist die Hauptbaugruppe, die alle anderen Bauteile wie Tragflächen, Leitwerk, Bugfahrwerk und meistens auch das Hauptfahrwerk verbindet. Der Rumpf beinhaltet auch das Cockpit bzw. die Kabinenhaube.

Rumpf (Schiff)

Als Schiffsrumpf bezeichnet man den Teil eines Bootes oder Schiffs, der ihm die Schwimmfähigkeit verleiht.

RWD

RWD bedeutet "Rear Wheel Drive" und bezeichnet den Heckantrieb eines RC-Fahrzeuges. RC-Cars mit Heckantrieb eignen sich besonders gut zum driften.

S



SAFE-Technologie

SAFE steht für Sensor Assistant Flight Envelope. Die SAFE-Technologie ist ein elektronisches Assistenzsystem von Horizon Hobby. Es findet Anwendungen in vielen Flugmodellen, Heli- und Multikoptern. Durch eine ausgeklügelte Sensorik kennt das Modell seine Lage im Raum und sorgt mit gezielten Steuereingriffen dafür, dass es nicht in eine absturzkritische Situation gebracht wird. Zudem kann das Modell in einer kritischen Lage mit einem Knopfdruck automatisch wieder stabilisiert werden. Modelle mit SAFE sind mit unterschiedlichen Flugmodes und unterschidelichen Schwierigkeitsstufen versehen. Somit sind Modelle mit SAFE Technologie besonders gut zum sicheren Erlernen des Flugmodellsports geeignet.

Lesen Sie folgend einen ausführlichen Artikel über die SAFE-Technologie.

Scale-Modell

Ein sogenannter RC Scaler ist eine möglichst originallgetreue Modellnachbildung eines "realen" Fahr- oder Flugzeuges.

Schleppkupplung

Mit einer Schleppkupplung wird ein Segelflugmodell durch ein motorisiertes Flugmodell nach oben in die Luft gezogen und dann ausgeklinkt. Hier finden Sie unsere Schleppkupplungen.

Schubvektorsteuerung

Eine Schubvektorsteuerung ermöglicht Lenkbewegungen durch gezieltes Richten des Abgasstrahl eines Antriebs. Sie wird meist bei Kunstflugmodellen eingesetzt um die Manövrierfähigkeit zu erhöhen.

Schwarzpappel

Die Schwarzpappel wird nur von wenigen Modellflugzeugherstellern zur Beplankung der Tragflächen verwendet. Das Holz der Schwarzpappel ist sehr weich und gehört zu den leichtesten mitteleuropäischen Laubholzarten. Bezogen auf die Masse des Holzes kann die Festigkeit aber mit anderen Holzarten mithalten. Das Holz gilt als splitterfest und verglichen zu anderen Laubhölzern als leicht spaltbar und kann gut mit scharfen Werkzeugen bearbeitet werden.

Schwerpunkt

Der Schwerpunkt (SP, engl. Center of Gravity, CG oder C.G.) ist der Punkt am Modell, in dem alle Massenkräfte im Gleichgewicht sind.

Schwimmer

Der Schwimmer ist an der Unterseite eines Modellflugzeugrumpfes angebracht und dient dazu, das Modell auf Wasserflächen zu starten und zu landen. Der Schwimmer hat zwei Hauptaufgaben: Zum einen soll er das Flugzeug im Stillstand über Wasser halten und dabei ausreichend Stabilität gegen Kentern bieten und zum anderen soll er den Startvorgang so begünstigen, daß das Flugzeug den beachtlichen Wasserwiderstand überwinden kann. Hier finden Sie unsere Schwimmer.

Seitenleitwerk

Seitenleitwerk nennt man den vertikalen Hilfsflügel, der als Windfahne hinter dem Hauptflügel angebracht für Seitenstabilität sorgt.

Seitenruder

Das Seitenruder, welches sich am Leitwerk eines Flugzeugs befindet, dient zum Drehen um die Hochachse, auch Gieren oder Wenden genannt.

Sekundenkleber

Sekundenkleber ist schnell härtender Cyanoacrylat Klebstoff. Erhältlich in verschiedenen Viskositäten (dünnflüssig für gutes Eindringen z.B. in Balsa, dickflüssig, um mit dem Kleber auch mal einen Spalt überbrücken zu können) und Reaktionsgeschwindigkeiten. Hier finden Sie unsere Sekundenkleber.

Servo

Ein Servo bezeichnet einen Verbund aus Ansteuerungs- und Antriebseinheit. Es sorgt für die Bewegungen im und am Modell. Das Servo verwandelt die Befehle, die vom Sender zum Empfänger übertragen werden, in die entsprechenden Bewegungen (z.B. Lenkung, Rudersteuerung, Fahrwerk ausfahren,…). Die Elektronik von Modellbauservos kann digital oder analog aufgebaut sein. Digitalservos haben eine höhere Winkelauflösung und die Servoposition wird schneller und präziser geregelt. Digitalservos lassen sich häufig auch umprogrammieren, wodurch sich (je nach Servomodell) die Geschwindigkeit, der Überlastschutz und ähnliches an die Anwendung anpassen lassen. Allerdings ist der Bedarf an Hilfsenergie und auch der Preis von Digitalservos höher als der von Analogservos. Hier finden Sie unsere Servos.

Sperrholz

Sperrholz ist ein Verbundwerkstoff, der aus verschiedenen miteinander verleimten Lagen von dünnen Holzfurnieren besteht. Die Faserrichtungen der einzelnen Lagen sind dabei um 90° gegeneinander verdreht, um eine hohe Festigkeit zu erreichen. Im Modellbau wird Sperrholz dort eingesetzt, wo es weniger auf Gewicht als auf Festigkeit ankommt.

Spinner

Ein Spinner ist die strömungsgünstige Verkleidung der Propellernabe. Hier finden Sie unsere Spinner.

Sprachausgabe

Bei einem Sender mit Sprachausgabe wird der Pilot mittels akustischer Sprachausgabe über verschieden Ereignisse informiert. Z.B. über niedrige Spannung des Akkus oder Telemetriedaten wie Höhe oder Geschwindigkeit. Die Sprachausgabe wird meist über Kopfhörer ausgegeben um die anderen Piloten drumherum nicht zu stören.

Störklappen

Störklappen (oder Bremsklappen) sind aerodynamische Widerstände, die zum Steuern der Sinkgeschwindigkeit dienen, indem sie das Auftriebs- zu Widerstandsverhältnis der Tragfläche stören. Landeklappen erhöhen den Auftrieb und damit auch den Widerrstand. Störklappen verringen den Auftrieb und erhöhen den Widerstand.

T


Taumelscheibe

Die Taumelscheibe ist ein mechanisches Bauteil am RC-Helikopter, welches die Blattverstellung der Hauptrotorblätter vornimmt.

Telemetrie

Telemetrie ist die Übertragung von Messwerten eines am Modell befindlichen Sensors zum Sender. Hier können die Messwerte, z.B. Geschwindigkeit, Höhe, Drehzahl, Spannung, Temperatur, usw., mit entsprechender Technik ausgegeben, aufgezeichnet oder ausgewertet werden. Hier finden Sie unsere Telemetrie-Technik.

Thermiksegler

Thermiksegler sind Segelflugmodelle, die darauf ausgelegt sind, auch geringe Aufwinde zu nutzen, um Höhe zu gewinnen.

Throttle

Throttle ist der englische Begriff für Gas.

Torquen

Bei der Flugfigur "Torquen" wird das Modell mit der Nase senkrecht nach oben an seinen Propeller gehängt. Voraussetzung dafür ist genügend Motorleistung, wie sie aber bei reinen Kunstflugmodellen üblich ist.

Tragfläche

Die Tragfläche (auch als Flügel oder Tragwerk bezeichnet), ist das Bauteil eines Flugzeugs, dessen Hauptaufgabe in der Erzeugung von Auftrieb besteht, also darin, das Flugzeug zu tragen.

Trainingslandegestell

Ein Trainingslandegestell, auch Trainergestell genannt, ist ein Hilfsmittel um das Fliegen eines ferngesteuerten Modellhubschraubers zu erlernen. Es dient dazu, bei kleinen Steuerfehlern des Piloten, das in Bodennähe befindliche Modell vor einem Absturz zu bewahren.

U


UMX

UMX steht für Ultra-Micro und bezeichnet besonders kleine Flugmodelle. Hier finden Sie unsere UMX-Flugzeuge.

V


Variometer

Ein Variometer (kurz Vario) misst das vertikale Steigen oder Sinken eines Flugmodells.

Verbrennungsmotor

Ein Verbrennungsmotor ist eine Wärmekraftmaschine, die durch inner Verbrennung von Treibstoff mechanische Arbeit verrichtet. Hier finden Sie unsere Verbrennungsmotoren.

V-Leitwerk

Bei einem V-Leitwerk werden die üblichen Höhen- und Seitenleitwerksflächen durch zwei V-förmig angeordnete Steuerflächen ersetzt. Die bei konventionellen Leitwerken getrennten Funktionen Höhenruder und Seitenruder werden gemischt und durch die beiden V-förmig angeordneten Flächen gemeinsam übernommen.

V-Stabi

V-Stabi steht für virtuelle Stabilisation und findet Anwendung bei RC-Helikoptern. Herkömmliche Modellhubschrauber haben zur Stabilisierung eine Paddelstange mit Paddel, welche den Heli mechanisch stabilisieren. Bei der V-Stabi-Technik handelt es sich dagegen um ein elektronisches Stabilisierungsystem.

W


Warbird

Als Warbird bezeichnet man Flugzeuge, welche im Kriegseinsatz aktiv geflogen sind. Meistens sind damit Flugzeuge des ersten oder zweiten Weltkriegs gemeint. Die Flugzeuge haben meist eine besondere Ausstrahlung (ähnlich Oldtimern bei den Autos). Dazu kommen Eigenschaften wie großvolumige Motoren, welche heute so nicht mehr verbaut werden. Hier finden Sie unsere Warbirds.

Winglet

Winglets (Englisch für "Flügelchen") nennt man am Randbogen des Flügels angesetzte Hilfsflächen, die mehr oder weniger senkrecht zur Flügelebene stehen. Winglets werden angebaut zur Reduktion des induzierten Widerstands, als Seitenleitwerke, zum Erhöhen der Schiebe-Roll-Kopplung und/oder aus optischen Gründen.

Wölbklappen

Als Wölbklappe bezeichnet man Steuerflächen (Ruder) an den Tragflächen, die zur Beeinflussung der Flugeigenschaften aus dem Profilstrak gestellt werden.

X/Y


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Z


Z-Foam

Z-Foam bzw. Z-Schaum ist ein Markenname des Modell-Herstellers Parkzone. Z-Foam ist dem Material Elapor® von Multiplex sehr ähnlich.

Zweite-Wahl-Modell

Ein 2.Wahl Modell ist ein Modell, welches durch Transportschäden oder Kundenreklamationen leichte bis mittelgroße Schäden oder Gebrauchsspuren aufweist. 2.Wahl Modelle werden von Staufenbiel zu einem entsprechend verringerten Preis angeboten. Staufenbiel verkauft die Modell nur dann als 2. Wahl, wenn sie sich problemlos reparieren lassen.